Biografie

MASCH - mit bürgerlichen Namen Manfred Schulzke, wurde am 1. September 1950 in Rheinland-Pfalz geboren.

Seine Kindheit verbrachte er in Berlin. Bereits in der Schule malte und zeichnete der junge Schüler mit Begeisterung. Bei einem Zeichenwettbewerb in einer Schülerzeitung bekam er den ersten Preis.

Er verließ früh das Elternhaus, um in ein besetztes Haus im Berliner Wedding zu ziehen. Mit befreundeten Künstlern, fertigte MASCH Zeichnungen und Skulpturen, die öffentlich ausgestellt wurden. Während der permanenten, politischen Auseinandersetzung um das besetzte Haus, drehte er darüber in Eigenregie einen abendfüllenden Dokumentarfilm, der später - nach der gewaltsamen Räumung des Hauses - 6 Wochen lang in einem Berliner Off-Kino lief.

Nebenbei arbeitete MASCH als Tonassistent. Später als Tonmeister. Allein von der Malerei zu leben, war damals noch nicht möglich. Trotzdem zeichnete und malte er durchgehend weiter.
Er verkaufte eine zeitlang selbstgezeichnete Comix, die ihn jedoch künstlerisch nicht ausfüllten. Er wandte er sich nun vollends der Malerei zu.

Seinen Lebensunterhalt bestritt er als Tonmeister für Film- und Fernsehen. Die erste, selbstorganisierte Ausstellung 1992 in München, ließ konsequenter Weise nicht lange auf sich warten. Sie wurde ein voller Erfolg, und dass nicht auf Grund einiger prominenter Gäste, sondern weil die Arbeiten von MASCH überzeugen – wie damals die Presse schrieb.

1996 mitbegründete MASCH die Münchener "Kunstfabrik", eine Institution, in der kreativen Menschen ihre Arbeiten ausstellen konnten. Es folgten diverse Ausstellungen, die jeweils von der Presse hoch gelobt wurden.

In der Kunstfabrik hob MASCH seine "Living Art Pictures Show" aus der Taufe. Die Musik für die spektakuläre Show, komponiert und arangiert MASCH selbst. Sie wurde über Nacht berühmt und zu einem Anziehungspunkt der Münchener Kunstszene. Die Presse berichtete darüber fast täglich. MASCH präsentierte seine in Live-Performances in Anwesenheit des Fernsehens in der Kunstfabrik und bei Talkshows.

Der „Living Art Pictures Show“ gelang ein sensationeller Publikumserfolg und so wurde aus dem Maler auch noch der Aktionskünstler MASCH.

In der Malerei befasst sich MASCH stilistisch weitgehend mit der expressiven Abstraktion, nachdem er in den vergangenen Jahren viele Stilrichtungen durchlaufen hat. Die Headline einer Münchener Zeitung titelte: "Das Münchener Multitalent MASCH".

Seine zum Teil großformatigen Bilder fertigt er überwiegend in Öl, seinen Malstil könnte man als „Allegorisch-Amüsant“ bezeichnen.

Seit einigen  Jahren stellt MASCH auch Plastiken und Objekte her. Er nennt sie "Drop Objects", auf Grund ihrer tropfenähnliche Oberfläche. Für die Herstellung benutzt er Gips, Ton, Beton, Draht, Holz, Farbe, Lack und  Blattgold - um nur die wichtigsten Materialien zu nennen.

Wie schrieb eine Münchener Tageszeitung über die Werke von MASCH:

"Seine Werke sind unter Sammlern und Kunstkennern heiß begehrt"